Die gute Nachricht zuerst: der Lauf ist das dankbarste Bauteil zum Messen. Du brauchst nur zwei Zahlen – Länge und Innendurchmesser – und beide sind in einer Minute abgelesen. Der Haken: an ihnen hängt überraschend viel, also besser nicht Pi mal Daumen eintragen.
- Lauflänge – miss von der Mündung bis zum hinteren Ende des Laufs, inklusive des Abschnitts mit dem Hop-up-Fenster. Nimm ein Rollmaßband. Eingetragen wird in Millimetern (z. B. 363).
- Innendurchmesser – meist auf dem Lauf eingraviert oder vom Hersteller angegeben (6.01–6.08 mm). Falls unbekannt, lass den Default 6.05 mm – die meisten Werksläufe sind 6.05 oder 6.08. Aftermarket-Läufe (Präzisionsläufe) sind in der Regel 6.01 oder 6.03, und das steht normalerweise direkt auf dem Lauf.
- Hop-up-Fenster – die Länge des Fensters am hinteren Ende des Laufs, typischerweise 5 mm. Gehört zu den erweiterten Hop-up-Einstellungen; fürs Erste lass ruhig den Default von 5 mm stehen – der passt in der Regel.
Tipp: wenn der Innendurchmesser auf dem Lauf steht – glaub dieser Zahl! Der Innendurchmesser lässt sich mit einem handelsüblichen Messschieber kaum genau messen, erst recht nicht auf 0.01 mm.
Tipp für Vollidioten: miss nicht den Außenlauf der Replik – nur den Innenlauf aus Messing, Edelstahl oder Aluminium, durch den das BB tatsächlich fliegt.
Hinteres Ende des Innenlaufs, mit R-Hop-Patch und geflattetem HopUp-Gummi (auf links gedreht, damit’s lustiger aussieht).
Wo du es einträgst
Im Simulator: Barrel → length / inner diameter. Die Länge auf den Millimeter genau reicht; der Innendurchmesser wird auf ein Hundertstel Millimeter eingetragen.
Und merk dir die Regel, die für den ganzen Simulator gilt: das Ergebnis ist genau so gut wie die Zahlen, die du gemessen und eingetippt hast.